VIA  CLAUDIA AUGUSTA
DIE ALTE RÖMERSTRASSE

RÖMERWEG UND RÖMERBRÜCKE TÖSENS

 © Wolfgang Trommer

HAUPTSEITE

Spurensuche in Bayern 1

Spurensuche in Bayern 2

Romant. Straße Donauwörth - Füssen

Lermoos - Biberwier

Fernpass 1.Teil       Fernpass 2.Teil

Imst

Landeck - Fließ

Römerbrücke u. -weg Tösens

Altfinstermünz Teil 1 Altfinstermünz Teil 2

Altfinstermünz Teil 3

Nauders Festung Nauders

Nauderer Höhenweg

Reschenpass Burgeis

Kastelbell

Rabland Verona

Venedig

INDEX
IMPRESSUM

 

Via Cl. Augusta in Tösens

 

x
Die Via Claudia Augusta von Imst bis Pfunds

 

Auf diesem Abschnitt der alten Römerstraße hat selbst der Autofahrer die Möglichkeit die alte Straße zu erleben. Die mittelalterliche Handelsstraße verläuft zwischen Fließ und Pfund auf der Trasse der Via Claudia Augusta.

In Tösens überquerte die Via Claudia Augusta den Inn. Man sollte man es nicht versäumen zur Römerbrücke hinab an den Inn zu steigen. Diese eindrucksvolle Steinbrücke aus dem Mittelalter überspannt eine kleine Schlucht und ist Teil eines Saumpfades, der teilweise in die steil zum reißenden Inn abfallenden Felswände geschlagen wurde. Diesen Saumpfad kann man auch als Wanderweg bis nach Landeck benutzen, denn die touristische Trasse der Via Claudia Augusta wurde in diesem Bereich

Diese Brücke wird als Römerbrücke bezeichnet. Sie stammt  nicht aus der Römerzeit sondern aus dem Mittelalter. Über dem steilen Inn wurde der Saumpfad in den Fels geschlagen. Die Brücke quert eine tiefe Schlucht

zugunsten aller anliegenden Touristenorte geteilt. Man kann so auch einen Abstecher in die Skigebiete Servaus, Viss und Ladis unternehmen. Für Radfahrer erfordert diese Strecke Kondition und Kenntnisse im extremen Gelände.

Es lohnt sich in den geschichtsträchtigen Ortschaften inne zu halten, kann man doch eine Vielzahl archidektonischer Kostbarkeiten finden. Ob kleiner Weiler mit bäuerlicher Archidektur oder Orte wie das geschichtsträchtige Pfunds, das durch die alte Straße zu Reichtum kam, man kann sich an der Schönheit und dem Reichtum der Orte erfreuen. Es lohnt also die Orte entlang der Straße zu genießen, während auf der neuen Schnellstraße der Reisende rastlos durch die Landschaft eilt.

So bietet Pfund typische Obergrichter Bausubstanz. Die spätgotische Liebfrauenkirche wurde 1740 erbaut. Reicher Freskenschmuck aus der Erbauungszeit und der wertvolle Schnitzaltar von 1530 sind einen Besuch wert.

SEITENANFANG