VIA  CLAUDIA AUGUSTA
DIE ALTE RÖMERSTRASSE

DAS INFORMATIONSZENTRUM ZUR VIA CLAUDIA AUGUSTA AUF DER BURG CASTELBELL

 © Wolfgang Trommer

HAUPTSEITE

Spurensuche in Bayern 1

Spurensuche in Bayern 2

Romant. Straße Donauwörth - Füssen

Lermoos - Biberwier

Fernpass 1.Teil       Fernpass 2.Teil

Imst

Landeck - Fließ

Römerbrücke u. -weg Tösens

Altfinstermünz Teil 1 Altfinstermünz Teil 2

Altfinstermünz Teil 3

Nauders Festung Nauders

Nauderer Höhenweg

Reschenpass Burgeis

Kastelbell

Rabland Verona

Venedig

INDEX
IMPRESSUM

 

KASTELBELL - CASTELBELLO

 

x

 Die Via Claudia Augusta

 

folgt vom Reschenpaß dem Etschtal. Der fruchtbare Boden des Etschtales wurde von alters her intensiv genutzt. So erfreuen den Reisenden auch heute die herrlichen Weingärten, das Spalierobst, Sonnenblumen- und Maisfelder. das Auge kann sich nicht satt sehen an der Vielfalt und Pracht mit einem einzigartigen Bergpanorama als Hintergrund.

Und auch heute ist das Etschtal eine stark frequentierte Verkehrsader. Auf der Straße durch das Etschtal reißt der dichte Verkehrststrom bei Tag nicht ab, denn der Reschenpaß ist einer der wenigen mautfreien Übergänge über die Alpen.

Die Burg Castelbell beherbergt eines der Informationszentren entlang der Trasse der alten Römerstraße. Bei einer Führung auf der alten Burg kann man auch eine Menge über ihre bisherige Nutzung und die einst geplante Nutzung als Domiziel der Regierung Italiens erfahren.

Die altehrwürdige Burg Castelbell hatte es beinahe zum Feriensitz des Präsidenten Italiens gebracht. Heute wird die Burg als Kultur- und Ausstellungszentrum genutzt und beherbergt ein Informationszentrum zur alten Römerstraße, die oberhalb der Burg am Hang verlief.

 

 

 

Die Viaclaudia soll nach Auskunft des Personals auf der Burg auf halber Höhe des linksseitigen Talhanges entlang geführt haben. Noch heute findet man in diesem Bereich alte Gemäuer von mittelalterlichen Burgruinen.

 

Von der einstigen Römerstraße Via Claudia Augusta sind durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung und die dichte Besiedelung des Etschtales kaum noch Spuren vorhanden. Die Römerstraße ist in erhöhter Lage am Hang entlang verlaufen. So finden sich nur noch wenige Spuren wie vermutliche Brückenpfeiler am Ufer der Etsch und in den Weinbergen und Obstgärten sicherlich auch noch Teile des Straßenverlaufes. Leider ist man in Italien wohl weniger daran interessiert mit Hinweistafeln und Wegweisern mehr auf interessante Stellen aufmerksam zu machen. Oft findet man dadurch gar nicht erst zu den noch sehenswerten Resten der alten Römerstraße. Begnügen wir uns deshalb auf die Schönheit der Landschaft des Etschtales. Nicht umsonst wird das Etschtal der Obstgarten  Italiens genannt. Ein Spaziergang entlang der Obst- und Weingärten ist ein schönes Erlebnis. Man kann sich dabei von der stressigen Autofahrt auf der vielbefahrenen Route zum Reschenpaß ein wenig erholen.

SEITENANFANG