VIA  CLAUDIA AUGUSTA
DIE ALTE RÖMERSTRASSE

ALTFINSTERMÜNZ (3)

© Wolfgang Trommer

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ALTFINSTERMÜNZ (3)

 

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Noch einmal gehen wir mit einer geführten Wanderung von der Kajetansbrücke zur Festung Altfinstermünz, und wir können nur jedem empfehlen so oft wie immer möglich an diesen schönen Ort zu kommen.

Viel hat sich seit unserem letzten Besuch hier verändert. Unwetter haben schwere Schäden in der Natur hinterlassen. Vorteil daraus, es gibt einmalige neue Ausblicke auf Altfinstermünz, denn der Baumbewuchs wurde durch die Unwetter gelichtet.

Die Gebäude von Altfinstermünz sind eingerüstet. Es wird fleißig gewerkelt und gebaut. Ein Förderverein, in dem jeder Mitglied oder Förderer werden kann, hat sich die Aufgabe gestellt Altfinstermünz wieder zu einem Schmuckstück und zu einer Erlebnisburg werden zu lassen.

Die Bauten wurden archäologisch und auf ihre Baugeschichte untersucht. Viel gibt es bei einer solchen geführten Wanderung schon heute zu entdecken. So ein Geheimgang durch den Fels, der der einzige Zugang zur Sigmundburg ist.

 

Sicherlich werden die Besucher hier in Altfinstermünz einmal so über die Via Claudia Augusta informiert werden können, wie das heute schon andernorts geschieht. Auf alten Stichen und Abbildungen wird dann der Besucher den Verlauf der Römerstraße an seinem wohl exponiertesten Abschnitt zum Altfinstermünzpass betrachten können.

Zugänglich freilich wird dieser wohl schönste Abschnitt  der Via Claudia Augusta dann wohl nicht mehr sein. Schon heute kann man die Trasse der Römerstrasse vom Fort Nauders nach Altfünstermünz nicht mehr begehen. Mancher riskiert es noch auf eigene Gefahr. Aber die Steinschlaggefahr im oberen Abschnitt, den wir bei unserer ersten Begehung vor einigen Jahre selbst erlebten ist so groß, daß man von einer Begehung besser absehen sollte.

Bleiben dem Freund dieses schönen Abschnittes der Via Claudia Augusta am Ende nur noch die schönen alten Stiche, um den Verlauf der Via Claudia Augusta hinauf zum Finstermünzpass zu erleben. Diese Abbildungen zeigen am deutlichsten wie gleichmäßig die Strasse die Höhenunterschiede überwindet.

Oben am Finstermünzpass, wo heute das Fort Nauders steht versperrte im Mittelalter die Niclasmauer den Passübergang. So hatte man eine Kontrolle über diesen strategisch wichtigen Punkt.

Mit den Napoleonischen Kriegen kam man allerdings zu der Erkenntnis, daß mit dieser Mauer der Passübergang angesichts der neuen Militärtechnik nicht mehr zu kontrollieren war. So baute man die Festung Nauders in den Berg, die einzige Festung im Mutterland der Österreichisch-Ungarischen Monarchie im Mutterland selbst.

Auch diese Festung wäre jedoch der heutigen Kriegstechnik nicht mehr gewachsen. Die Festung Nauders ist heute ein Museum.

 

 
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