60 Kilometer grenzüberschreitend wandern:
Auf dem Anton-Günther-Weg

vom Spitzberg (Spicak) nach Gottesgab (Bozi Dar)

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(Im Hintergrund Fichtelberg u. Keilberg / Klinovec)

 

 

 

 

 

Schon früh am Morgen sind wir vom Fichtelberg herüber gewandert nach Gottesgab. Wir wollen an unsere letzte Wanderung auf dem Anton-Günther-Weg anschließen. Und so wandern wir auf der Landstraße Gottesgab - Platten dem markanten Spitzberg  (Spicak) entgegen.Die Landschaft auf dem Kamm des Erzgebirges ist im Sommer wunderschön. Die noch aus der regen Bergbautätigkeit des Mittelalters stammenden kleinen Kegelhalden aus Quarzsand und Quarzgestein haben eine einzigartige Flora entwickelt. Besondere Farbakzente setzt das Heidekraut mit seiner violetten Blüte im Spätsommer auf diesen Kegelhalden.

Die Hochmoore sind vollgesogen mit Wasser und überall in den Gräben gluckst und gurgelt das Leben spendende Naß. Ebenfalls ein Relikt aus dem Bergbau des Mittelalters ist der 12 Kilometer lange Plattener Graben, der die Bergstadt Platten mit Wasser für die Pochwerke, Erzwäschen und Gruben versorgte. Heute mit Mitteln der EU restauriert, dient er der Löschwasserversorgung. Außerden dient er der Entwässerung der Hochmoore.
In Försterhäuser (Myslivny) (, wo das Schwarzwasser sein Quellgebiet hat, verlassen wir die Straße und nehmen einen Wanderweg hinauf zum Spitzberg. So erreichen wir mit den Spitzberg und den Kontrollpunkt "1000er im Erzgebirge". Bis hierher waren wir auf der letzten Wanderung auf dem Anton-Günther-Weg vom Plattenberg über den Plessberg gekommen.
Der Spitzberg ist mit 1115m über N.N. ,andere Angaben geben die Höhe mit 1111m ü. N.N. an, der höchste Basaltberg vulkanischen Ursprungs in Mitteleuropa.

Selbst aus der Nähe sich fügt der Spitzberg noch markant in die Landschaft ein.
Den Spitzberg selbst kann man nicht begehen. Die landschaftliche Idylle am Fuße des Spitzberges trügt. Überall finden sich noch immer die Überreste einer Siedlung, die den Ort unheimlich machen. Es sind die Überreste der Spitzberger Siedlung, die nach der Vertreibung seiner Bewohner geschliffen wurde. Noch ein halbes Jahrhundert später ist nichts aufgeräumt. Eine Ruine fällt besonders auf, es ist wohl der Rest der legendären Gaststätte "Wunderblume". Was es damit auf sich hat, wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Eine bessere Erklärung wäre also auch auf der tschechischer Seite entlang des Wanderweges nicht schlecht. Die sucht man noch vergebens.Die Gegend um den Spitzberg ist mit Sagen und Mythen umwoben.

Lange Zeit suchten wir so nach der Legende um das Gasthaus, und wir hofften daß sie noch jemand wüßte.
Inzwischen findet man im kleinen Museum des Fremdenverkehrsamtes  von Gottesgab (Bozy Dar) erklärt, woher der Name des Gasthauses kam.

Die Sage um das Gasthaus"Wunderblume"

Nun beginnen wir unseren Rückweg nach Bozi Dar auf dem Anton-Günther-Weg, der uns durch stille Bergwälder führt. Vor Bozi Dar sollte man es nicht versäumen den Weg durch das Moor zu nehmen. Dieser Weg über Knüppeldämme ist zwar nicht gerade bequem, aber auf vorbildlichen Informationstafeln wird der Wanderer über Fauna und Flora des Moores aufgeklärt. Hier kann man Moosbeere, Schwarzbeere und die aus der Eiszeit überdauernde Zwergbirke finden.

Auf den Weg durch das 929 ha große Hochmoor hat man einen schönen Blick auf Gottesgab. Im Winter ist diese Strecke Teil der Skimagistrale, und der Blick auf den Ort ist noch schöner. Im Sommer sollte man den botanisch an 12 Punkten erläuterten Rundweg nicht versäumen. Er bietet Einblicke in die Flora des in der Nacheiszeit entstandenen Torfmoores, die sich überall dort im Erzgebirge bildeteten, wo Wasser an die Erdoberfläche quillt und aufgrund der hohen Niederschlagsmengen nicht schnell genug abfließen kann. Die Tiefe des Torfes ist von 50 cm bis 6 Meter.

 

In Bozi Dar sollte man den stillen kleinen Friedhof mit dem Grab Anton Günthers nicht versäumen. Auch darf der Besuch eines Wirtshauses nicht fehlen, denn das böhmische Bier ist nun einmal eine Köstlichkeit, von der Küche ganz zu schweigen. 
Berühmtheit erlangt hat das Grüne Haus. Hier soll schon Martin Luther Station gemacht haben. Bei Speis und Trank sollte man nicht vergessen die einzigartigen Wandmalereien zu bestaunen.

Der Wandertag endet mit dem Gang auf der Transitstraße hinauf zum ehemaligen Grenzübergang. Hier führt der Anton-Günther-Weg weiter über die Alte Poststraße hinunter nach Oberwiesenthal. Den aber wollen wir ein andermal gehen. 


CESTA ANTONA GUENTHERA

Ot Spicak do Bozi Daru

© Wolfgang Trommer  
Prirodni rezervace Bizidarské raselinisté byla byla vylasena vynosem ministerstva skolstvi a kultury 24. záryi 1965. V roce 1972 zde byla zbudována naucna okruzni stezka o celkové délce 3,2 km s 12 zastávkamy, kde je mozne4 si precist strucne informace o faune a flore v raselinistnim ekosystému.
Povalová cesta rovnéz vysnacuje smer cesty a je zakazano se pohybovat mimo ni. Pokud nejsou polozeny povaly, je smer cesty jednosnacneé dán tycemi se znackou naucn´é stezky. Tou je bilyý ctverec ze zelenou uhloprickou. V prubéhu trasy bylo vytyceno 12 sastavek, osnacenych cislem a vybavených strucnou informacni tabuli.
Samotne raselinisté zacalo vznikat v postglaciálu, stejné jako jiná raselinisté v Krusnych horách, primo na tektonické poruse. Vetsinou je to v mistech kde vivéraji prameny, ktere jsou jednim z hlavnich cinitelu pri vzniku reselinisté podle topogenni teorie
V soucasné dobé docházi k zarustani jezirek jen na nékolika mistech rezervace a vetsi plocha reseliniste je jiz porostla kleci, nebo byla v minulosti vytezena. Zaroven vlivem tézby se znenil vodnyi rezim raselinisté, coz takeé prispélo k jeho rychlejsimu vysichany. Mocnostraseliny na naucneé stezce se pohybuje okolo 50 cm, maximalné mocnost je 6 m.
Raselinisti dominuje Bozidarsky Spicák ktery je svými 1115 m n.m. nejvyssi cetikovou kupou sopceného povodu v stredni Evropé. Vznikl v tretihorách, kdy dachazelo k cedicovým vylevum pres prahorny a prohorny krystalicke bridlice.
Nejvétsi botanickou zajimavosti rezervace je Briza zakrslá (Betula nana L.). Briza zakrslá je velice stary druh v nasy kvétené a je pozustatkem z posledni doby ledove. Casto je take oznacována jako glacialni relikt. Od ostanich druhu briz, u nas roustoucich, se lisi svym vzrustem. Dosahuje maximalni vysky 80 - 100 cm. Má drobné, zaokrouhlené, na okraji pilovite listy a plstnate, pozdeji lysé vétévky. Kvete v kvétnu a kvety jsou seskupeny v malé a kratické jehnédy. Nekdy tvori souvislé porosty velké nekolik metru cverecnich, jindy roste jen v ojedinélych exemplarich.
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