60 Kilometer grenzüberschreitend wandern:
Auf dem Anton-Günther-Weg

Ein Resümee des Wanderweges

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© Wolfgang Trommer ZUR HAUPTSEITE GÜNTHERWEG .
  

WER DEN GESAMTEN WEG ABSOLVIERT HAT KANN DIES MIT STEMPELN DER EINZELNEN ETAPPEN NACHWEISEN
 

FÜR RITTERSGRÜN:
FÜR JOHANNGEORGENSTADT:
FÜR DIE BERGSTADT PLATTEN:
FÜR DEN PLATTENBERG:
FÜR DEN PLESSBERG
FÜR DEN FICHTELBERG:
FÜR DEN KEILBERG / KLINOVEC

 VOM ERZGEBIRGSVEREIN  GIBT ES EINE URKUNDE UND EIN WANDERABZEICHEN IN DEN TOURISTINFORMATIONEN ENTLANG DES WANDERWEGES 

     

     

     

    UNSER RESÜMEE :

    Eigentlich war es eine spontane Entscheidung den Urlaub einmal wieder in der näheren Umgebung zu verbringen. Der Euro und seine Folgen hatten uns zu dieser Entscheidung gebracht.
    Aber auch schon lange war es geplant das schöne Erzgebirge einmal zu erwandern.
    So waren wir auf den Anton-Günther-Weg gekommen. 

    Wir erwanderten erst einzelne Teile, doch dann nahm uns dieser Weg in seinen Bann. Wir wollten ihn jetzt ganz erwandert haben, und das taten wir in Tagesetappen, die es uns ermöglichten zu unserem Auto zurück zu gelangen.

    Doch man kann auch übernachten, muß aber sicherlich vorbuchen.
    Wo buchbare Unterkünfte zur Verfügung stehen, dürfte auf dem deutschen Teil des Wanderweges kein Problem sein. Alle Fremdenverkehrsbüros in den Orten entlang des Weges bieten ausreichend Unterkunftsmöglichkeiten.

    Auf der Tschechischen Seite sieht es weniger gut mit ausreichenden Unterkünften aus.

    Wir zogen deshalb Wanderetappen vor, die uns am Abend die Grenze nach Deutschland erreichen ließen. das ist bei entsprechender Streckenplanung möglich.

    Als Übernachtungsorte auf Tschechischer Seite empfehlen wir:

 
Bergstadt Platten: 
Hotel "Imperial" und  Hotel "Blauer Stern"

Die beiden Hotels auf dem Pleßberg:
Berhotel "Plesivec" und Berghütte "Orion"

Die "Schweizerbaute" am Fuße des Pleßberges

    Die zahlreichen Hotels in Gottesgab / Bozi Dar

     

    Inzwischen gibt es eine Vielzehl von Hotels und Pensionen.

    Vorherige Anfrage ist zu empfehlen-

 


Der Anton-Günther-Weg ist auf deutscher Seite liebevoll und aufwendig angelegt. 
Er führt den Wanderer auf schönen Wanderwegen zu den schönsten Gebieten der Kammregion. Die Wege sind vorzüglich ausgeschildert, es gibt Schutzhütten und Rastplätze. Auf Geschichtliches und Wissenswertes wird auf Tafeln (Auch in tschechischer Sprache!) hingewiesen.

Auf der Tschechischen Seite führt der Wanderweg zu großen Teilen über, wenn auch wenig befahrene, Landstraßen. Der Anton-Günther-Weg ist noch recht schlecht ausgeschildert. Rastplätze und Bänke zum Ausruhen sind spärlich, ja fast gar nicht vorhanden. (Wo deutsche Wanderfreunde Bänke errichten,werden diese entfernt oder zerstört.) Nur die weit auseinander angeordneten Rastplätze, die im Rahmen der EU-Förderung errichtet wurden sind unversehrt.
Der Wanderer hat Probleme den Wegverlauf zu finden. Der Anton-Günther-Weg ist auf der Tschechischen Seite nicht mehr als unbedingt erforderlich ausgeschildert.
DESHALB:
Als Kartenmaterial sollten unbedingt die Karten aus dem Verlag Dr. Andreas Barthel mitgeführt werden.

Auch Beschreibungen zur Historie finden sich leider oft nur in tschechischer Sprache. Schade, soll doch dieser Weg verbinden. Vielleicht wird man in Tschechien sich auch einmal dazu durchringen können zu seiner Vergangenheit objektiv Stellung zu beziehen. Noch steht der Wanderer vor den Resten von Siedlungen für die er nur schwer eine Erklärung erhält.

Manchmal wird der Wanderer in Gedanken versunken und deprimiert von seiner Wanderung heimkehren, denn es ist manchmal unheimlich an den zahlreichen Resten von Siedlungen 
vorbei zu gehen.

Aber eines nimmt er neben diesem Kennenlernen einer düsteren Vergangenheit doch mit nach Hause:

Seine einmaligen Erlebnisse in einer Kammlandschaft aus stillen Bergwäldern, einsamen Mooren, und unzähligen Spuren menschlichen Fleißes in dieser rauhen Landschaft.

Kein anderer konnte dieses Erlebnisse und Empfindungen einer Wanderung in die Welt des Erzgebirgskammes besser in Worte fassen als Anton Günther:
 

 

Of´n Barg bi ich gange, 
´s war beizeiten in der Früh, 
ho de Sonn glitzern saah
aus de Täler raufzieh.

Bi lang ubn gewaasen,
´s kam de Mittogszeit ra,
do stand se viel höcher 
a ne Himmel ubn dra.

Ven Barg bi ich gange, 
´s werd Obnd gewaast sei,
fuchsfeierrut kroch se
hinterm Fichtenwald nei.

Nu sitz ich in Stübel, 
de Nacht tut ra kriechn,
on mir is, als wär de Sonn 
in menn Harz neigestiegn.
 
 ANTON GÜNTHER 1906

FÜR TELLERHÄUSER:
FÜR GOTTESGAB / BOZI DAR
FÜR GOTTESGAB / BOZI DAR
FÜR OBERWIESENTAL:
FÜR DEN SPITZBERG (SPICAK)

 

 


 LETZTE AKTUALISIERUNG:       17.10.2004 
 
© Wolfgang Trommer

 

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