DER
ELSTERRADWEG
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ELSTERRADWEG
DER RAD- UND FERNWANDERWEG IM TAL DER
Weißen Elster
© Wolfgang Trommer

 
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Die Elsterquelle
Bad Elster
Bad Elster bis Pirk
Burg Stein
Pirk - Plauen
Vogtländische Schweiz
Steinicht
Unglück in der Rösch (Steinicht)
Elsterberg - Greiz
Greiz
Abstecher zur Göltzschtalbrücke
Greiz - Neumühle
Neumühle - Berga
Berga - Wünschendorf
Kloster Mildenfurth und Weida.
Wünschendorf-Gera-Bad Köstritz
BUGA 2007 und Wismut Ronneburg
Crossen - Zeitz
Floßgraben
Weinanbau an der Weissen Elster
von Zeitz durch die Elsteraue nach Groitzsch und Pegau
von Pegau entlang des Elsterkanales an die Stadtgrenze von Leipzig
durch Park- und Auenlandschaften der Großstadt Leipzig zum Auensee
Schkeuditz - Halle
Das Ziel: Die Mündung der Weißen Elster in die Saale
 
 
 
Wegbeschreibung
Resümee

  

Durch diese Furt mußte der Radfahrer an der Bretmühle bei Neumühle den Fluß queren. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen, denn die Spalten zwischen den Betonplatten sind unfallträchtig. Seit 2005 kann der Radfahrer den Fluß auf einer Brücke queren. Die Fahrt entlang der Weißen Elster ist nun zwischen Greiz und Neumühle möglich.

Resümee

Es ist eine Weile her als wir fasziniert an der Quelle unseres Heimatflusses Weiße Elster standen und uns wohl das Glucksen der zahlreichen Wasserläufe im Quellgebiet dazu animierten den Fluß von der Quelle bis an die Mündung zu erkunden.

So haben wir uns auf den Weg gemacht, ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen, daß man einen Elsterradweg plant. In Etappen, die an einem Tag zu bewältigen waren, haben wir per Pedes und auf dem Fahrrad den Fluß erkundet. Auf diese Weise sind wir zunächst  von der Quelle der Weißen Elster bis ins Stadtgebiet von Leipzig gekommen. Die letzten beiden Etappen bis zur Mündung waren bis 2004 noch offen. Sie zu bewältigen unterließen wir nach den Hochwassern in letzter Zeit. Doch im Sommer 2004 schafften wir dann auch die letzten Etappen bis zur Mündung der Weißen Elster in die Saale bei Halle / Neubaugebiet Silberhöhe.

Um ein Resümee zum Elsterradweg abzugeben, muß man ganz einfach die Bedingungen am Lauf der Weißen Elster kennen:

Im Verlauf des Mittleren Elstertales sind weite Strecken des Flußtales eng, steil sowie relativ naturbelassen. Sie  werden lediglich von der Eisenbahnlinie und von Wanderwegen durchzogen. Andere Teile des Elstertales erschweren den Bau des Radweges durch Industrieanlagen und Besiedelung. Es wird also ein großer Aufwand nötig sein, um den Radweg in diesen Gebieten anzulegen. Wir haben es so gehalten, daß wir in Achtung vor den Naturschönheiten des Tales, Teile, wie zum Beispiel den Steinicht, erwandert haben, und würden hoffen daß auch alle anderen Radfahrer sich im Naturschutzgebiet so verhalten.

Gebiete wie der Steinicht sind Naturschutzgebiete deren Befahren - auch mit dem Fahrrad- nicht erlaubt ist.

Topographisch bedingt wird der Verlauf des Radweges dort wo möglich mit dem natürlichen Gefälle des Flusses verlaufen. Wo dies die Gegebenheiten (Besiedelung, Naturschutz oder topographische Hindernisse) nicht zulassen wird der Radweg auf die Höhen umgeleitet werden müssen, was die Bewältigung von bergigen Strecken zur Folge hat. 
Doch dieser erforderliche Wechsel zwischen Tal und Höhenweg kann auch reizvoll sein. Damit ist  jedoch der Vorteil der allmählichen Steigung bzw. des Gefälles, die der Flußlauf in natürlicher Weise für angenehmes Radeln bietet nicht immer gegeben.

Derzeit ist der Elsterradweg ab Berga / Elster bis zur Mündung des Flusses in die Saale problemlos auch für Familien mit Kindern zu bewältigen. Er ist in diesem Bereich gut ausgeschildert.

Ab der Landesgrenze Sachsen zu Thüringen also nach Elsterberg im Ort Greiz-Sachswitz bis Berga/Elster ist der Elsterradweg bestens ausgeschildert . Wurde der Radweg  zunächst auf eine Ausweichstrecke verlegt, die größtenteils über verkehrsreiche Bundes- und Landstraßen führte, nimmt der Verlauf des Radweges durch landschaftlich schöneres Gebiet als das einer Bundesstraße mehr und mehr Gestalt an. So findet der Radwanderer jetzt zwischen Elsterberg und Neumühle schon optimale Lösungen für den Radweg vor. Die Fertigstellung des Radweges zwischen Greiz und Neumühle wird noch erheblichen Aufwand erfordern. Die Brücke an der Bretmühle über die Weiße Elster ist gebaut. Der Forst hat sich verpflichtet den sogenannten Trödenweg in einen Zustand zu bringen, der einem Radweg gerecht werden wird. Aber er ist auch jetzt schon mit dem Fahrrad befahrbar. Man  kann also nun sowohl den Weg auf der Straße als auch den schöneren Weg entlang der Elster wählen.

Im sächsischen Gebiet war die Streckenführung leider lange Zeit nicht durchgängig mit dem Elsterradweglogo ausgeschildert. Jetzt findet man das Elsterradweg-Logo auf sächsischen Gebiet auf Wanderwegweisern integriert.

Ab Pegau bis Ammendorf haben wir keine Beschilderung mehr vorgefunden und ab Halle-Ammendorf folgt man nach Querung der Bundesstraße B 6 der Beschilderung des Saaleradweges. Am Ziel des Radweges, der Elstermündung, fehlt dann jegliche Beschilderung oder Hinweis auf die Mündung der Weißen Elster in die Saale. Woher nun die Verantwortlichen für diverse Fremdenverkehrsbroschüren ihre Informationen zu Verlauf und Ausschilderung des Elsterradweges nahmen war auch telefonisch nicht zu erfahren. Immerhin haben sich die Beteiligten aus allen Bundesländern und Tschechien jetzt an einen Tisch gesetzt. Vielleicht ist dabei neben dem guten Vorsatz weiter an der Realisierung des Elsterradweges zu arbeiten auch die nötige Energie entwickelt worden. Bleibt also zu hoffen, daß der Elsterradweg einmal die Popularität erreichen wird, die der Saale-Radweg bereits hat.

In Böhmen bringt die dünne Besiedelung ideale Bedingungen mit sich den Radweg problemlos herzurichten.
Die erforderliche Ausweispflicht in der Tschechischen Republik und die bindende Nutzung der vorhandenen Grenzübergänge versteht sich eigentlich von selbst.

Wer also zur Zeit noch den Elsterradweg bezwingt, der wird diesen Radweg noch nicht völlig fertiggestellt vorfinden. Auch wenn diverse Broschüren den Elsterradweg als durchgängig beschildert ausweisen wird man sich  auch manchmal selbst orientieren müssen, und gerade das macht doch den Reiz des Tourismus aus. Wir waren bemüht in unserer Wegbeschreibung einen Beitrag zur Orientierungshilfe zu leisten, und wir freuen uns, wenn so mancher Radtourist eine Kopie unserer Wegbeschreibung auf seiner Elsterradtour mit sich führen wird.

Aber was soll es. Sehen Sie selbst, was es alles entlang der Weißen Elster zu entdecken gibt. Sie können das Flußtal auf dem Weiße-Elster-Weg, der zwischen Bad Elster und Greiz als Vogtlandweg bekannt ist, (Markierung blauer Strich) erwandern. Oder Sie erkunden das Tal der Weißen Elster mit dem Fahrrad auf dem Elsterradweg.

Noch einen wichtigen Faktor wollen wir für ihre Radtour entlang der Weißen Elster nicht unerwähnt lassen:
Sie können zwischen Bad-Elster und der Stadtgrenze Leipzigs jede einzelne Etappe auch mit der Eisenbahn erreichen. Ebenso besteht Bahnanschluß in Halle Ammendorf für die Rückfahrt über Leipzig auf die Elstertalbahn bzw. in Ihre Heimatregion.

Diese Websides können nur Anregung sein, vieles mehr kann man selbst entdecken und begreifen. Wie jedes Flußtal ist auch das der Weißen Elster ein Zeugnis der Kultur, der Geschichte und der Entwicklung einer Region und seiner fleißigen Menschen. Diese Entwicklung ist auch immer geprägt von der Flußlandschaft, die dem Menschen nutzte, oder die den Menschen daran hinderte die Tallandschaft zu nutzen.

LETZTE AKTUALISIERUNG:

15.04.2008

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