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© Wolfgang Trommer

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Bahnadvent 2011

BILDER DER SCHMALSPURBAHN VON DIPPOLDISWALDE BIS KIPSDORF

 

 

 

 

 

Die Wiedereröffnung der Weißeritztalbahn von Dippoldiswalde bis nach Kipsdorf soll mit dem Bau der Bundesstraße 170 parallel erfolgen. Es war vorgesehen bis 2010 die Strecke wieder zu eröffnen. Erste Arbeiten haben bereits begonnen. Seit 2011 sind im Zuge von Baumaßnahmen an der Bundesstraße B170 zwischen Dippoldiswalde und Ulberndorf auch Arbeiten an der Bahntrasse durchgeführt worden. So wird das Gleisbett neu eingebracht und Brückenbauten sind neu gebaut worden. Es sind also trotz anderer Meldungen der Presse Arbeiten an der Strecke Dippoldiswalde-Schmiedeberg im Gange.

Dann sprach man von 2011 in den Sächsischen Ministerien. "Dank" Banken- und Wirtschaftskrise sind die Finanzen wohl knapp in den Staatssäckeln. So rechte Aussagen zum Wiederaufbau macht niemand mehr und so gibt es nur spärliche Informationen, die jetzt mit der Wiederaufnahme des Bahnbetriebes ab 2013 rechnen.

Wie auch immer es einmal sein wird, viele glauben nicht mehr so recht an die Wiedereröffnung der Bahnstrecke bis zum Kurort Kipsdorf. Die Fahrgastzahlen, die die Strecke allein durch den Ausflugsverkehr einst hatte werden wohl nie mehr erreicht werden können. Mit dem Auto reist es sich heute eben bequemer in die Wintersportzenten des Osterzgebirges. So fragt sich bereits der Betreiber der Strecke nach der Rentabilität.

Mit dem Bahnadvent auf intakten Teilen der Strecke Dippoldiswalde - Kurort Kipsdorf möchten die Freunde der ältesten Schmalspurstrecke Sachsens an den Wunsch des Wiederaufbaus erinnern. So geschah das bereits auf Teilabschnitten der wiedereröffneten Strecke Freital-Hainsberg - Dippoldiswalde und somit schon als tratitionell gelten.

Der Bahnadvent 2011 war erst infrage gestellt, fand aber dann statt. Deshalb machten wir uns auf um an der Strecke zwischen Dippoldiswalde und Schmiedeberg einige Impressionen einzufangen, die hoffentlich nicht die letzten Eindrücke mit einer schnaufenden Dampflok gewesen sein mögen.

Viele Fans der Eisenbahn suchten entlang der Strecke die schönsten Impressionen vom schnaufenden Bähnle mit der Kamera einzufangen. Sogar außerplanmäßig umgesetzt wurde die Bahn um den Enthusiasten gewünschte Motive zu ermöglichen. Mehr Entgegenkommen konnte man von Zug- und Lokführer nicht mehr erwarten. Den Veranstaltern gebührt Dank.

Ein finanzieller Obolus von den Leuten, die an der Strecke fotografieren und nicht mit der Bahn fahren wäre wünschenswert um zur Kostendeckung der Veranstaltung beizutragen.

Auch dem Bahnhof im Kurort Kipsdorf statteten wir einen Besuch ab. Er macht einen tristen Eindruck. Und, obwohl der Bahnadvent stattfand, und man hätte damit rechnen können, daß so mancher Besucher dieser Veranstaltung auch das Informationszentrum im Bahnhof Kipsdorf gerne besucht hätte, war die Einrichtung geschlossen.

 

Wie auch immer, die alte Bahnstrecke hätte es verdient in ihrer Gesamtheit erhalten zu werden, ist sie doch die erste und älteste Schmalspurbahn. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Also hoffen wir auf den Wiederaufbau der Teilstrecke zwischen Dippoldiswalde und Kurort Kipsdorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

LETZTE AKTUALISIERUNG:

08.12.2011

 

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