60 Kilometer grenzüberschreitend wandern
Auf dem Anton-Günther-Weg
vom Plattenberg (Platensky Vrch)
zum Plessberg (Plesivec) 
und zum Spitzberg (Spicak)
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© Wolfgang Trommer ZUR HAUPTSEITE GÜNTHERWEG       WEITERBLÄTTERN GÜNTHERWEG .
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Vom Plattenberg kommend folgen wir der Straße von Platten nach Gottesgab einen halben Kilometer in Richtung Gottesgab und folgen dann dem markierten Wanderweg in Richtung Abertham (Abertamy). Durch Bergwald erreichen wir dann eine Waldlichtung, von der sich ein schöner Blick hinüber zum Plessberg bietet.
Wenige Häuser und Mauerreste zeugen von der ehemalige Siedlung Lessighäuser. 
An den Halden des Uranbergbaus vorbei erreichen wir Abertham (Abertamy). 
Im Zentrum zeugen noch einige alte Erzgebirgshäuser von der bergbaulichen Blüte der Stadt, denn im Mittelalter wurden hier reiche Erzfunde abgebaut. 
Nach 1945 kam dann der Uranbergbau.
Das Stadtrecht erhielt Abertham (Abertamy) für seine aufblühende Handschuhproduktion. Seit der politischen Wende sieht es aber auch hier wirtschaftlich nicht gerade bestens aus.
Auf der Fernstraße verlassen wir Abertham (Abertamy) und bald gehen wir durch stille Bergwälder den steilen Weg hinauf zum Plessberg (Plesivec).
Bescheiden fällt die Markierung des Anton-Günthet Weges auf tschechischer Seite aus: Lediglich winzige Aufkleber auf den Wegweisern verweisen auf den Wanderweg.Auf dem Plessberg bieten zwei vortreffliche Einkehrstätten dem Wanderer eine gute Rast. Wir entscheiden uns für das Hotel Plessberg und geniessen ein gut gezapftes Budweiser bei einer herrliche Aussicht hinein ins Bömische Becken.Auch vom Aussichtsturm bietet sich eine schöne Rundsicht. Nun folgen wir frisch gestärkt dem Internationalen Bergwanderweg. 
Vorbei am Gasthaus Schweizer Haus wandern wir durch tiefe Wälder zum Aussichtspunkt Barbora, wo man eine grandiose Aussicht hinüber zum Keilberg (Klinovec) und hinein ins Böhmische Becken hat. Am Fuße des markanten Spitzberges folgen wir nun der Skimagistrale in Richtung Platten.

Unsere Wanderung auf dem Anton-Günther-Weg ist für heute beendet. Nun steht uns ein langer Weg zurück nach Platten bevor. Auch auf dieser Strecke ist die Landschaft mit ihren Wäldern und Mooren beeindruckend und die Stille wirkt sich positiv auf die Erholung vom Alltagsstreß aus.
Wir erreichen spät am Abend in Platten den Zug, der uns ziemlich abgekämpft zu unserem Auto nach Johanngeorgenstadt bringt. 
Nur trainierte Wanderer sollten sich diese Strecke zumuten. 
Sie erfordert gute Kondition.