AN DER SEIDENSTRASSE MITTELASIENS

       Taschkent

 

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TASCHKENT      

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BUCHARA

DUSCHANBE-PAMIR

ASCHCHABAD

 
 

 

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Im Jahr 1966 wurde die Millionenstadt Taschkent durch ein Erdbeben völlig zerstört. Die Hauptstadt Usbekistans  lag in Schutt und Asche.

Auf den Trümmern entstand eine moderne Großstadt, die leider nur noch wenig historische Bauten zu bieten hat. Dafür ist die Archidektur der öffentlichen Gebäude sehenswert. Auch eine U-Bahn besitzt die Stadt heutet. Taschkent diente bei dieser Mittelasienreise als Ausgangspunkt für Ausflüge mit dem Flugzeug. Taschkent ist mit seinem Flughafen das Luftdrehkreuz der Region.

 

Das auf dem Foto abgebildete Teehaus steht stellvertretend für all die Teehäuser in Mittelasiens, in denen der köstliche Schwarze und Grüne Tee in Trinkschalen serviert wird.

Noch immer sind es die Männer, welche die Soren, große mit dicken Teppichen belegte Sitztische, bevölkern. Die Schuhe werden vor der Sore abgestellt. Teetrinkend wird über Gott und die Welt pallavert und man meint in der Teestube ist das Weltgetriebe angehalten und alle Zeit der Welt steht zur Verfügung.

Wo immer es möglich war, besuchten wir eine der Teestuben, die auf jedem noch so kleinen Basar zu finden sind. Die größte aber befindet sich in Duschanbe. Die "Tschaichana Rochat" wartet mit allen köstlichen Teesorten auf, die das Land zu bieten hat. Richtige ländliche Teehausatmosphäre lernten wir in einem kleinen Flecken im Pamir kennen. Das Teehaus nannte sich "Zu den drei Weidenbäumen". Wir ließen es uns vor derTeestube auf den Sitztischen, den Soren bei Schaschlik, Limonade und Tee gut gehen.

Eine Hochzeitsgesellschaft feierte und eine Frau entlockte ihren Tambourin rhytmischen Klänge zum Tanz.  Wir mußten an den uns fremdartigen Tänzen teilnehmen. Die Braut aber saß verschleiert und mit gesenktem Kopf inmitten ihrer Brautjungfern.  

 

Wenn die Menschen in Mittelasien etwas zu feiern haben, biegen sich die Tische. Wichtig sind Unmengen von Fleisch. Dazu gibt es auf riesigen Schalen Gemüse. Auch der Pilaw . Reis mit Gemüse und Fleisch darf nicht fehlen. Zur Erfrischung gibt es Melonen der verschiedensten Art. Üppige Weintrauben fehlen auch nicht. Fladenbrot und Pelmeni sind ebenfalls beliebte Speisen. Neben verschiedenen Sorten Tee ist man auch dem Krimsekt nicht abhold und Wodka zur Verdauung war damals selbst bei den Muslimen (aber selbstverständlich nur zur Verdauung...) erlaubt.Geredet wird beim Essen nach Herzenslust. Die Zeit bleibt stehen und man sitzt wenn möglich bis weit nach Mitternacht.

Gastfreundlich sind die Menschen Mittelasiens. Gerne laden sie den Fremden dazu ein an ihren Mal teilzuhaben. Man ist gut beraten Abstand zu halten, denn schlägt man eine Einladung aus, die oft Stunden dauern kann, hat man diese Menschen arg beleidigt. Der Reisebus aber kann nicht warten, bis der Torist von seiner Einladung zum Gastmahl zurück kommt.

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         Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 

x  © Wolfgang Trommer

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