AN DER SEIDENSTRASSE MITTELASIENS

    Aschchabad

 

INDEX

FRONT-MITTELASIEN

ALMA-ATA

TASCHKENT

CHIWA-Seite 1

CHIWA -Seite 2

FERGANATAL

SAMARKANT-Seite 1

SAMARKANT-Seite 2

BUCHARA

DUSCHANBE-PAMIR

ASCHCHABAD

 
 

  

 

 

aaaaaa

Noch einmal folgt unser Flugzeug den endlosen Sanddünen die nur vom Flußlauf des Syr Daria durchtrennt werden. Unter einer schwefelgelben Dunstglocke aus feinstem Wüstensand grüßen noch einmal die schneebedeckten Berge der höchsten Gebirge unserers Erdballes herüber. Wir landen in Aschchabad, der Hauptstadt Turkmenistans.

Eile ist geboten. Wir müssen zur Kamelrennbahn. In landestypischer Kleidung trauen wir uns den Wüstenschiffen an. Ich wage fest an den Kamelreiter geklammert einen Ritt über die Rennbahn. die halbe Runde sei mir vergönnt, dann kann ich den Bewegungen des Kamelkörpers nicht mehr standhalten. Wir brechen das Abenteuer ab.

Ausflug in die Kysylkum und zum Karakumkanal. Der legändäre Karakumkanal, die Großbaustelle zeigt sich als recht schmaler Kanal, der so viel Schaden und Leid über die Menschen am Aralsee gebracht hat.

Aber in der Hitze können wir ein Bad in einem großen See nehmen. Dann gehen wir hinaus in die Wüste wo nur noch das Saksaulkraut, das Salzgras, wächst. Nur die Kamele fressen es und ziehen noch einen Nutzen aus dIeser Wüstenpflanze.

Am späten Nachmittag erleben wir den großen Kamelaustrieb aus den Kolchosen. Die Kamele fressen sich nachts in der Wüste am Saksaulkraut satt. Fleisch, Milch und Fette des Kamels sind begehrte Rohstoffe.

Aschchabad präsentiert sich uns als  eine moderne Stadt. Das Lenindenkmal ist mit Majolikakacheln belegt. es wird das einzige Lenindenkmal sein, das ich fotografierte.

Der letzte Abend in Mittelasien klingt in geselliger Runde aus. Die Scheinwerfer der Grenzanlagen oben auf dem Koped Dag Gebirge, der Grenze zum Iran, leuchten herüber. Es ist heiß.

Am nächsten Morgen fliegen wir über das Kaspische Meer Moskau entgegen.

qqq

         Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 

x  © Wolfgang Trommer