AN DER SEIDENSTRASSE MITTELASIENS

    Alma Ata - Almaty

 

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ASCHCHABAD

 

 

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Als  ich diese Stadt besuchte, hieß sie Alma Ata und war die Hauptstadt von Kasachstan, genauer der Kasachische Sowjetrepublik. Alma Ata war der russische Name für diese Stadt. Ihr  Kasachischer Name ist Almaty. Almaty entstand einst als russische Grenzfeste und hieß bis 1927 Werny.

Der Name bedeutet Vater der Äpfel. Ich erinnere mich gern an die von schattenspendenden  Ganatapfelbäumen und Platanen gesämten Straßen in denen beidseitig der Straße in Wassergräben, sogenannten Aryks) Gebirgswasser floß, daß zusätzlich füt Frische im Stadtklima sorgte.

 Im Bauch einer IL18, und das bedeutete 1974 schon höchstem Reisekomfort, war ich  in den frühen Morgenstunden in Alma Ata gelandet. 6 Stunden hatte der Flug von Moskau gedauert. Dazu kamen noch 3 Stunden Zeitverschiebung. Die Nacht war weg, und ich fühlte mich totmüde und gerädert. Heute spricht man bei diesem Zustand von jet lag, doch davon wußte ich damals nichts. Noch lag das Land im ersten Dämmerlicht des neuen Tages aber der Anblick des der Stadt als gigantische Kulisse dienende Tienschan Hissar Gebirges mit seinen 6000 Meter hohen Gipfel deren Gletscher schon im gleißenden Sonnenlicht lagen ist unvergeßlich. Alma Ata sollte uns als moderne Stadt und vor allem als Errungenschaft der Sowjetunion präsentiert werden. Die öffentlichen Bauten im Zentrum dieser Stadt zeugen allerdings  tatsächlich vom Können der Architekten. Selbst einen riesigen Hochzeitspalst gibt es und eine Zirkusvorführeung erleben wir im massiven Zirkusbau der Stadt, der in der Form einem Zirkuszelt nachempfunden ist.

Die Fahrt ins Tienschan Hissargebirge führte zunächst durch die weite Steppe. An den Straßen reihen sich die bescheidenen Kischlaks und endlos weite Felder.

Der Hitze der Steppe ist man im Tienschan-Hissar-Gebirge entflohen. Klare Bergluft läßt die Bergkulisse in einmaligen Fanben erscheinen. Natürlich muß man auch die berühmte Medeo-Eisbahn besucht haben. Den letzten Abend verbringen wir hoch oben über der Stadt in einem Ausflugsgebiet mit zahlreichen Restaurants. Wir kosten erstmals Stutenmilch, deren Geschmack für unsere Gaumen gewöhnungsbedürftig bleibt. Dann schauen wir auf das unendlich scheinende Lichtermeer der nächtlichen Millionenstadt Alma Ata. Der Regierungssitz der Kasachischen Republik wurde 1997 in die Stadt Akmola verlegt, die sich heute Astana nennt. (bis 1992 Zelinograd). Dort stampfte die Kasachische Regierung im wahrsten Sinne des Wortes ein Prestigeprojekt einer neuen Hauptstadt aus dem Boden.

 

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         Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 

x  © Wolfgang Trommer

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