DER
ELSTERRADWEG
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ELSTERRADWEG
DER RAD- UND FERNWANDERWEG IM TAL DER
Weißen Elster
© Wolfgang Trommer

 
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Das Ziel: Die Mündung der Weißen Elster in die Saale
 
 
 
Wegbeschreibung
Resümee

 

Von Neumühle nach Berga / Elster

 

Hier nun scheiden sich die Geister über den Verlauf des Elsterradweges, und so warten wir besser ab, wie der Verlauf einmal tatsächlich sein wird. 
Vorab aber für den unentwegten Radfahrer zwei Streckenvorschläge:Die leichtere Variante führt auf der Landstraße von Neumühle hinauf nach Waltersdorf. Am Ortsausgang von Waltersdorf zweigt dann die sogenannte Kirschenalle ab, die der Radfahrer nach Eula benutzt. Von Eula geht es dann auf der Ortsverbindungsstraße bergab nach Berga. In Berga ist der Elsterradweg ab Bahnhofstraße schon bestens ausgeschildert. Im Zentrum Bergas folgt der Radfahrer an der Eiche der B 175 nach links in Richtung Weida und findet vor dem Bahnübergang rechts den Elsterradweg in Richtung Wünschendorf.

Bei der zweiten Variante fährt der Radfahrer auf der Landstraße nach Lehnamühle, verläßt die Landstraße in der Biegung (am ehemaligen Bahnwärterhaus) geradeaus auf dem Fahrweg in Richtung Rüßdorf. Die Bahnlinie wird über eine Unterführung gequert. Der Weg nach Rüßdorf führt an der Weißen Elster entlang, und ist ein breiter Fußweg. In Rüßdorf wird die Elster auf der Brücke gequert. Vorbei an der ehemaligen Steinermühle geht es nun auf der Fahrstraße steil bergan nach Walthersdorf. Hier trifft man im Dorfzentrum auf die Fahrstraße aus Neumühle, der man ebenfalls zum Ortsausgang in Richtung Berga folgt. Weiter nach Eula geht es dann über die Kirschenalle wie bei der vorhergehenden Wegbeschreibung. Beide Streckenvorschläge sind inzwischen verworfen, denn die sogenannte Kirschenalle ist in einem schlechten Wegezustand. Deshalb führt der Elsterradweg jetzt von Waltersdorf auf der Landstraße nach Geißendorf und weiter nach Berga. Wer die harte Steigung von Neumühle nach Walthersdorf geschafft hat, der darf sich jetzt bergab nach Berga ausruhen und an ländlicher Idylle erfreuen.Vielleicht gibt es  einmal eine Strecke entlang des Flusses?

Ländliche Idylle auf den Höhen über dem Elstertal. Wie früher im kleinen Örtchen Waltersdorf eingekauft wurde, kann man im Museumsladen nachvollziehen.
Das Dörfchen präsentiert sich an der Straße nach Berga außerdem als Straßendorf mit zahlreichen sehenswerten Vierseithöfen entlang der Dorfstraße.

Dem Wanderer allein bietet sich eine dritte Variante:

Er kann in Rüßdorf hinauf zur Ringwallanlage der alten Fliehburg steigen und folgt dann am linksseitigen Talhang auf dem Mühlburschensteig.
Dieser Weg hat es in sich, denn der Wanderer folgt den weit ausladenden Flußschleifen der Weißen Elster. Hier erkennt man am besten, warum der Elsterradweg nicht durch die unwegsame Talaue geführt werden kann. 
Vor Berga endet die Wanderung auf der Alten Poststraße, die hinab nach Berga führt. Hier findet der Wanderer die Zeugen des Lagers Schwalbe V. Unter unmenschlichen Bedingungen gruben Häftlinge aus dem KZ Buchenwald bis zum Kriegsende Schächte in den Berg. die dann 1945 sehr gekonnt gesprengt wurden. Sehr ominöse Zusammenhänge nähren das Gerücht, daß hierher in den letzten Kriegswirren das Original des Bernsteinzimmers verbracht wurde.

Am Bahnübergang dann findet sich der Elsterradweg in Richtung Wünschendorf.

LETZTE AKTUALISIERUNG:

17.04.2008

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