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 Das Elstertal

zwischen

Elsterberg und Greiz

 

Ist der Steinicht als einer der schönsten und am natürlichsten erhaltenen Flußabschnitte erst absolviert, tritt der Wanderer hinaus in eine etwas weitere Tallandschaft. Man erreicht die Stadt Elsterberg, und wer einen Umweg und den kurzen Aufstieg zum Kriebelstein auf sich nimmt wird mit einem Ausblick über die Stadt mit Burgruine belohnt. Die Elsterberger Burgruine zählt zu den 10 schönsten Burgen Mitteldeutschlands. Besser in natura als auf dem Foto oben ist die mittelalterliche, ringförmig um die Burg angelegte Altstadtanlage und die schachbrettförmig geplante Neustadt von diesem Aussichtspunkt aus zu erkennen.

Der Radfahrer hat Elsterberg über Steinsdorf, Cossengrün und den Elsterberger Ortsteil Gippe erreicht.
Sein weiterer Weg ist geprägt von Industrielandschaft um Elsterberg und Greiz. Noch einmal erlebt der Radfahrer landschaftliche Schönheit am Dölauer Stausee, wo man einst einen Seitenarm der Weißen Elster zur Brauchwassergewinnung anstaute. Bevor der Elsterradweg in diesem Streckenabschnitt fertig gestellt war mußte der Radfahrer die Behelfsstrecke entlang der stark frequentierten B 92 benutzen. Jetzt führt der radweg über den Staudamm der allerdings aus Sicherheitsgründen mannshoch mit Maschendraht eingezäunt wurde. Ab Dölau folgt der Radweg der stark frequentierten Bundesstraße B 92.

Der Wanderer hat es besser. Flußlandschaft in stille Natur eingebettet lassen die nahen Ortschaften mit ihren Industriebrachen in Vergessenheit geraten. Dörfliche Idylle in Noßwitz. Hier querte man einst die Weiße Elster auf einer malerischen Hausbrücke, die leider erst vor etwa 30 Jahren dem wachsenden Verkehr weichen mußte.

Entlang des Dölauer Stausees kann der Wanderer stille Natur erleben. Hier wurde ein Altarm der Elster angestaut. Wie idyllisch das Elstertal vor der Industrialisierung einst in diesem Bereich war läßt sich anhand alter Stiche des Schlosses Dölau erkennen. Das Schloss Dölau ist heute leider nur noch eine schlecht gesicherte Ruine, die auf einer Schutthalde ihr Dasein fristet. Vom der einst malerischen Flußschleife der Weißen Elster ist nichts geblieben. Dieser Landschaftsteil fiel der Industrialisierung zum Opfer.

Über die Eichleite erreicht man Rothental. Die Rothentaler Alpen sollte kein Wanderer versäumen. Leider wurde der wildromantische Talabschnitt zu Zeiten der Industrialisierung völlig seiner natürlichen Schönheit beraubt. Man findet jedoch eine Vielzahl schöner Aussichtspunkte auf den Felsen. Der bekannteste ist der Kutschbock.

Der Radfahrer muß mit der B 92 Vorlieb nehmen.

Die Stadt Greiz, als Perle des Vogtlandes bekannt, wartet auf den Besucher mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Oberen und dem Unteren Schloß und einem der schönsten Landschaftsparks Europas, dem Greizer Park.
 

LETZTE AKTUALISIERUNG:         19.04.2008

© Wolfgang Trommer

 

 

Naturidylle pur am Stausee Dölau

Eine Schwanenfamilie brütet auf dem kunstvoll gebauten Nest ihre Jungen aus.

Vorsicht vor dem Altschwan, wenn die Jungen geschlüpft sind!

 

 

Die Aussicht vom Kutschbock, einem Aussichtsfelsen der Rothentaler Alpen gibt den Blick frei auf die Schönheit dieses Abschnittes des Elstertales

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