WESTKAUKASUS - DOMBAITAL

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Das Kubantal

 

 

  

Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 © Wolfgang Trommer

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Im August des Jahres 1974 hatte ich die Möglichkeit in den Kaukasus zu reisen. Obligatorisch war es zu dieser Zeit zunächst Moskau, die Hauptstadt der Sowjetunion, zu besuchen. Von dort flogen wir nach Besichtigungen der Stadt weiter nach Mineralny Wody. Wenig Begeisterung erzeugte unter den Mitreisenden  ein weiterer Aufenthalt in dem Kurort Pjatigorsk, aber was will man machen.

Doch am nächsten Morgen war es dann endlich soweit. Im modernen Reisebus fuhren wir auf einer breiten Asphaltstraße dem Kaukasus entgegen. Flaches  fruchtbares Land so weit das Auge reicht,  und wo auch die Pferdezucht zu Hause ist fehlen nicht große Herden prächtiger Pferde.

Grellbunte überdimensionierte Buswartehäuschen zeigen die Nähe von Ortschaften an. Oft winken wartende Bauersfrauen in der Hoffnung eine Mitfahrgelegenheit zu haben um nicht länger auf den Linienbus warten zu müssen, der hier sporadisch oder gar nicht kommt.

Die Dörfer an der Straße sind bescheiden. Nur von Wagenspuren tief zerfurchte unbefestigte Wege führen von der Hauptstraße in die Ortschaften hinein. Von Obst- und Gemüsegärtchen umgeben ducken sich die bescheidenen Häuschen in der weiten Landschaft.

Über Tscherkesk, der Hauptstadt der Autonomen Republik der Karatschajer und Tscherkessen, erreichen wir das Kubantal. Auch wenn von den schneebedeckten Bergriesen des Westkaukasus noch immer nichts zu sehen ist, so setzt uns die Landschaft im Kubantal in helle Begeisterung.

Der Kuban fließt wildschäumend in seinem breiten und steinigen Flußbett dahin. Steil und schroff ragen die Talwände aus zerklüftetem Kalkstein auf  denen sich oben eine grüne Hochebene anschließt.

Die Gärten der Dörfer sind mit den rund geschliffenen Flußsteinen des Kuban umgeben und die Häuser ducken sich wie überall im Süden dieses  Landes  in der Mächtigkeit der Landschaft.

Wehrhaft mußten Sie sein, diese Dörfer, denn das Land war zu allen Zeiten begehrt. So zeugen die Wehrtürme, die Karaule, in den Dörfern vom Verteidigungswillen der Menschen, die hier leben.

Endlich ist es dann so weit, daß die schneebedeckten Berge des Dombaitales zu sehen sind. Die Berghänge werden schroffer und sind nun von Nadelbäumen bewachsen. Dann erreichen wir Teberda, die kleine Ortschaft im gleichnamigen Tal. Über dem Tal des wildschäumenden Flusses Teberda grüßen die schnebedeckten Gipfel des Westkaukasuses herüber, allen voran das Matterhorn des Dombaitales, die Belaja Kaja.

Hinter dem Hotel Dombai der Pik Ine, ein ebenso markanter Berg (3455 m).

 

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