WESTKAUKASUS - DOMBAITAL

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Die Narsanquelle

 

 

Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 © Wolfgang Trommer

 

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Vom Kaukasus sagt man, daß eine Mineralquelle sprudelt, wenn man einen Stock in die Erde sticht.

Wir wollen die Narsanquellen in einem Seitental der Teberda besuchen. 10 Kilometer wandern wir durch ein liebliches Tal, und da wir bei dieser leichten Wanderung nicht mit unseren Kräften haushalten müssen können wir sogar einige Liedchen anstimmen und einigen Blödsinn veranstalten. Das begeistert unseren Bergführer Ruslan ungemein.

In der Nähe der Narsanquellen befindet sich ein bescheidenes Erholungsheim oder Sanatorium. Von den Quellen kommen gerade Leute in Badehose und geschultertem Handtuch zurück. Es wird also eine Weile dauern, bis die Quelle wieder sprudelt, deren Lage  im Augenblick nur ein Eisenrohr markiert.

Besichtigen wir also in aller Ruhe die anderen beiden Quellen, deren Wasser nach faulen Eiern riecht, das aber gar nicht mal schlecht schmeckt. Die Steine um die Quellen sind rostrot und schwefelgelb gefärbt.

Wir verzehren wartend unseren Proviant. Es stellen sich bald auch wieder die mit Handtuch bestückten Badegäste ein. Lang kann wohl nicht mehr dauern. Dann sprudelt die Quelle unter immer stärker werdendem Druck in die Höhe. Zum Spaß hatten wir einen großen Stein auf das Rohr gelegt, der unter großem Hallo abgehoben wird.

 

 

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