WESTKAUKASUS - DOMBAITAL

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Dombai Ulgen

 

 

Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 © Wolfgang Trommer

 

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Noch am selben Nachmittag nach Ankunft der Reisegruppe hält die bergbegeisterten Wanderer nichts mehr im Hotel "Dombai". Wir bestaunen die einmalige Bergwelt mit Pik Ine, Sofrotschu und Dombai Ulgen während wir dem Lift entgegenstreben.

Doch dort müssen wir feststellen, daß eben dieser Lift uns nicht Höhenmeter überwinden hilft: "Lift njet Rabotajet", gibt uns das Personal zu verstehen. Heißt also, daß weder Lift noch Personal an der weiteren Überwindung von Höhenmetern für uns arbeiten werden und wir trotz wenig Aklimatisation selbst die Höhe bezwingen müssen.

Im Licht der Nachmittagssone liegt der mit 4047 Metern höchste Gipfel des Dombaigebietes vor uns, der Dombai Ulgen. Man kann sich an der Schönheit dieses Berges nicht satt sehen

Noch heute zählt der Berg zu den schweren Routen im Kaukasus. Er wurde erstmals von den Sächsischen Bergsteigern Oskar Schuster und Walter Fischer im Jahre 1914 bestiegen. Während Schuster ein vortrefflicher Könner im Eis war galt Fischer als hervorragender Felstechniker.

Nur unter höchstem Einsatz  gelang es den beiden den Berg zu bezwingen, hatten sich die beiden Bergsteiger doch bereits nahe des Gipfels vermutet. Ohne Rucksack merkten sie jedoch bald, daß der Berg sie getäuscht hatte. Dennoch erreichten die beiden Sachsen am Nachmittag den Gipfel. In der Sächsischen Schweiz erinnern Felsen an die beiden hervorragenden Bergsteiger.

Am nächsten Tag unternehmen wir noch einmal eine Wanderung in Richtung Dombai Ulgen. Wir gehen hinauf zu den Tschutschur-Wasserfällen. Unsere erste Akklimatisierungstour verrät, daß wir den Höhenverhältnissen des Kaukasus noch nicht angepaßt sind. Wir erreichen ziemlich abgekämpft einen Aussichtspunkt von dem wir nun die ganze Herrlichkeit der Bergwelt des Dombaitales geniesen können. Nun liegen sie alle vor uns die Bergriesen:

Der Alibek Baschi (3592m), der Erzog (3863m), der Tschalow tschad (3884m), der Sulachad, die schlafende Jungfrau (3409m) und Pik Ine (3455m). Am Ende des Tales leuchten die Schneefelder des Alibekgletschers.

Am Nachmittag werden wir auf Tauglichkeit für schwerere Bergwanderungen im Kaukasus ärztlich untersucht. Jedem, der hierher gekommen ist, fällt wohl ein Stein vom Herzen, wenn die gestrenge Ärztin die Tauglichkeit attestiert. Nun steht den schönsten Bergerlebnissen im Kaukasus nichts mehr im Wege.

 

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