WESTKAUKASUS - DOMBAITAL

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Amanaustal - Amanauswasserfall

 

 

 

Letzte Aktualisierung 30.06.2007

 © Wolfgang Trommer

 

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Auf eine Tour ins Amanaus-Tal ließen sich auch die ein, die von schwereren Bergtouren lieber Abstand nahmen. Also setzte sich am Morgen eine aus ca. 60 Leuten bestehende Menschenschlange durch das Amanaus tal schleppend in Bewegung. Steil bergan folgt ein Pfad dem reißenden Amanaus. Wie viele Wassermassen mögen sich erst im Frühjahr hier zu Tale wälzen.

Erster Höhepunkt der Tour ist die sogenannte Felsenmühle. Auf einem Felsplateau können  immer 6 Leute liegend einen Blick in den ca 100 Meter tiefen Abgrund werfen. Es  kostet schon Überwindung in diesen 550 Meter langen schmalen Felsspalt zu schauen, den das Wasser in undenklichen Zeiten geschaffen hat und durch den sich das Wasser des Amanaus tosend hindurchpreßt.

Lange kann man nicht hinabschauen, denn nach einer Weile meint man zu schweben.

 

Durch dichtes Unterholz bahnt sich jeder seinen eigenen Weg. Hoch über einer 400 Meter hohen fast senkrechten Wand ist der Abbruch des Sofrotschu-Gletschers zu sehen dessen Schmelzwasser über den Fels in die Tiefe stürzen.

Die Eismassen des Amanausgletschers ziehen sich gleißend hinauf zum Amanauspaß. Von diesem Paß, eine beliebte Querung für Bergsteiger, ist das Schwarze Meer zu sehen.

Gekrönt wird das Tal von der Nordwand des Amanaus Baschi. Diese extreme von Schnee und Eis überzogene Nordwand konnte erst 1957 von armenischen Bergsteigern bezwungen werden.

Zwei Wasserfälle hält das Amanaus-Tal für den Bergwanderer bereit. Der obere stürzt über eine 100 Meter hohe Felswand in die Tiefe. Lange kann man sich in der Nähe des Wasserfalles nicht aufhalten, denn feiner Wassernebel treibt den all zu Neugierigen bald durchnäßt in die Flucht.

 

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