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die private Homepage von:    Barbara und Wolfgang Trommer

 

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© Wolfgang Trommer 

LETZTE AKTUALISIERUNG:

16.06.2012

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      Wege gehen bedeutet fort gehen, es bedeutet ankommen, es bedeutet einen Ort verlassen und neues hinzu gewinnen. Wege verbinden, Wege trennen, Wege führen zu einem Ziel. 
      Wie viele Bezeichnungen gibt es eigentlich für Wege? Es sind unheimlich viele.
      Deshalb sind hier nur stellvertretend für all die anderen einige genannt:

      HOHLWEG - GRENZWEG - KOLLONNENWEG - SCHEIDEWEG - HÖHENWEG - FERNWANDERWEG - PILGERWEG - RADWEG - WALDWEG - PARKWEG - GARTENWEG - PRÜGELWEG - RENNWEG - SEEWEG - LANDWEG -POSTWEG - HOLZWEG - BILDUNGSWEG - LEBENSWEG - KREUZWEG - IRRWEG -              ...USW, USW.

      Wege gibt es auf unserem Planeten seit es Lebewesen auf ihm gibt. Die Tiere mit ihrem Instinkt schufen sich sehr direkte Verbindungen zu Nahrung und Wasserstellen. Der Mensch nutzte diese Pfade. Einmal um die Tiere zu erjagen zum anderen aber auch um bequemer voran zu kommen. Wege dienten nun auch dem Informationsaustausch und dem Handel.
      Später baute man Pfade und Wege entsprechend der technischen Möglichkeiten und Erfordernisse aus. Heer- und Handelswege wurden zu Straßen. Die Römer waren Künstler im Straßenbau. 
      Später, im technischen Zeitalter entstanden Schienenwege, Luftwege, Seewege, Autostraßen und Autobahnen.

      Die alten Wege in unserer Region interessieren uns vor allem . Sie verbinden uns wieder, war doch insbesondere die Mitte Deutschlands für 50 Jahre getrennt. 
      Die alten Wanderziele unserer Großväter und Väter waren in Vergessenheit geraten oder nicht mehr in ganzer Länge begehbar. 
      Durch alte Vorurteile sind noch heute Wege nicht wieder in der ursprünglichen Form durchgängig zu erwandern. So der Fremdenweg in der Sächsischen Schweiz, jetzt auch Malerweg genannt. 
      Andere Straßen und Wege werden in einer Zeit, in der Wandern ein Wirtschaftsfaktor ist, wieder entdeckt, ja sogar neue Wege angelegt. Insbesondere alte Straßen und Wege, wie die Via-Regia, die alte Pilger- und Handelsstraße und Jacobsweg durch Mitteldeutschland, der Böhmische Steig, die historische Salzstrasse über das Erzgebirge von Halle nach Prag oder die Via-Claudia-Augusta, die alte Römerstraße von Augsburg über die Alpen zum Mittelmeer, und nicht zuletzt der Rennsteig üben einzigartige Reize auf den Wanderer aus. Der Anton-Günther-Weg macht grenzüberschreitend auch auf die Spuren der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg aufmerksam. Und die Skimagistrale auf dem Erzgebirgskamm wird vielleicht eines Tages durchgängig das Skiwandern auf präparierter Loipe ermöglichen.

      Auf dem Elsterradweg lernten wir in einer  beschaulichen Reise unseren Heimatfluß, die Weiße Elster kennen und unsere Heimatregion neu zu begreifen.

      Wege gehen bringt neue Sicht auf die Dinge am Wegesrand, auf Zusammenhänge aus Natur und regionaler Entwicklung und eine neue Sicht auf sich selbst und natürlich auch auf seine Mitmenschen.
      Aber nur der wird eine Landschaft richtig erleben, der nicht nach neuen Rekorden strebt und seinen Weg durcheilt, wie es in unserer Zeit leider oft üblich ist, nur wer es versteht die Alltagshektik abzustreifen, der wird mit neuen Eindrücken am Ziel ankommen.
       

  

 

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 sinnan
      althochdeutsch  für
      reisen, streben, wandern